Nachlese zu Lichtmess
- zuerich04
- 15. März
- 2 Min. Lesezeit
am 2. Februar 2026
Noch war es hell, als ich ca. 17.30 aufs Labyrinth (L) kam und den 3 gestaltenden Frauen Sandra, Anna und Lydia begegnete. Da brannten schon Kerzen im L, ein kleines weissgeschmücktes Tischchen stand liebevoll gedeckt und bestückt mit Räucherwerk und weisser Imbolc Kerze beim Eingang. Das Wetter – ideal zum Feiern – war nicht zu kalt, ohne Wind und der Kasernenhof leerte sich zusehends. Wie viele würden mitfeiern? Es galt noch Flyer zu laminieren, Tee zu kochen, letzten Unrat zu beseitigen und das Feuer in der Mitte bereit zu stellen.
Am L-Eingang fanden sich in der ersten Runde 14 Mitfeiernde ein (am Ende waren es 21). Anna begrüsste und eröffnete mit ihrem Muschel-Horn die Veranstaltung und skizzierte das Geschehen. Sandra übernahm das Informieren über die Herkunft der verschiedenen Namen zu diesem Lichtfest : Lichtmess – Brigid – Imbolc. Dann erhielten alle eine Walnuss um das, was wir verabschieden wollten vom vergangenen Jahr (auf unserm Gang ins L) energetisch aufzuladen, um es dann dem Feuer übergeben zu können. Mit Trommeln und Gesang machten wir uns auf den Weg, begleitet von Venus am Himmel, den Kerzen neben den ersten Schneeglöggli - eine geheimnisvolle Stimmung breitete sich aus…

Im Kreis in der Mitte nahm das Geschehen seinen weiteren Verlauf mit dem Verbrennen des Alten: der erhaltenen Walnuss begleitet von getrockneten Birkenblättern (die im Frühjahr einen körperreinigenden Saft abgeben) und Räucherwerk (Salbei und weisser Weihrauchharz) Unter dem astrologischen Aspekt der 4 Himmelsrichtungen entstanden entsprechende Gruppen, in denen ein angeregter, lebendiger Austausch begann.
Nach Lydias angestimmten Liedern, verteilte Sandra weisse Schwimmkerzen und Anna begleitete uns in eine stille Meditation. Wir wollten uns des eben erst gesetzten, noch verletzlichen Samens unserer Vision für das laufende Jahr gewahr werden und das wachsende Licht schützend begleiten.
Nach verschiedenen persönlichen Beiträgen in der Runde zitierte Cornelia aus Ayla Ulrikes Text zu Lichtmess folgende Gedanken:
Und was bleibt nun uns Heutigen?
* bestenfalls ein Wille zur inneren Reinigung und Klärung
* geschenktenfalls eine Erkenntnis was in diesem Jahr unsere Vision ist
* gegebenenfalls das Erspüren der Kraft die von unserer Vision ausgeht
Sie ist das Wunder dieses frühen Jahreskreisfestes
Imbolc - Lichtmess
Sie ist die kleine zarte Blüte - die uns im Schein
der stärker werdenden Sonne überraschen wird
mit ihr können wir rechnen
Ich wünsche Euch allen - und Dir das Spüren deiner Vision
und die innere Freude des Hütens und des Wahrens
und das Wissen - Sie wächst von ganz alleine
Mit Tee, Gesprächen, Begegnungen, Aufräumen klingt dieser innige, kraftvolle und nährende Brauch aus.
Cornelia und Anna am 5. 2.2026





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