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Steinlabyrinth

Drohnenaufnahme: Sacha Leu

Steinlabyrinth auf dem Grossmünsterplatz in Zürich

Es ist ein Meilenstein der Frauengeschichte von Zürich, dass nach 32 Jahren zur Frühlings Tag- und Nachtgleiche am 21. März 2023 das STEIN-Labyrinth auf dem Grossmünster Platz der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Seit 1991 existiert das PFLANZEN-Labyrinth im Kasernenhof.

Wie kam es zu diesen beiden Labyrinthen?

 

Geschichte – Erster Anlauf 1991

1991 nahmen Rosmarie Schmid und Agnes Barmettler am ausgeschriebenen Projektwettbewerb „Zürich morgen“ teil. Dieser fand im Rahmen der 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft statt. Ihre Vision: 2 Labyrinthe „Erste öffentliche Frauenplätze in Europa“ wurde prämiert. 

Es sollten Plätze entstehen, wo neue Kulturmuster praktiziert werden. Die Einladung, Herausforderung und Auseinandersetzung soll allen Schichten der Bevölkerung offenstehen, um am gesellschaftspolitischen und kulturellen Geschehen der Stadt teilhaben zu können.

Geplant waren damals 2 Labyrinthe, ein temporäres PFLANZEN-Labyrinth im Zeughaushof (heute Kasernenhof) und ein permanentes STEIN-Labyrinth auf dem Grossmünster Platz.

Leider konnte der Stadtratsbeschluss damals nur zur Hälfte  umgesetzt werden. Wohl entstand im Kasernenhof ein PFLANZEN-Labyrinth, wo in den letzten 32 Jahren zahlreiche Aktivitäten stattgefunden haben. Es ist permanent geworden. Das STEIN-Labyrinthh scheiterte jedoch am Widerstand damaliger kirchlicher Kreise. 

Geschichte – Zweiter Anlauf 2021

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des PFLANZEN-Labyrinths und der 50-Jahr-Feier zum Schweizer Frauenstimmrecht 2021 erinnerte sich Anna Leiser an diese Lücke und kontaktierte zusammen mit Zita Küng kirchliche und städtische Stellen. In der Folge entstand in 2-jähriger Arbeit - zusammen mit dem neugegründeten Verein STEINLABYRINTH - dieses vorliegende STEIN-Labyrinth auf dem Grossmünster Platz. Am 21. März 2023 wurde es der Öffentlichkeit übergeben.

 

Unterschied zwischen Labyrinth und Irrgarten

Es bestehen grundlegende Unterschiede zwischen beiden Zeichen: 

  • In einem Labyrinth findet man immer wieder zum Anfang zurück. Es besteht aus einem einzigen Weg, der immer zur Mitte führt. Von dort geht’s auf demselben Weg, mit anderer Perspektive, wieder zurück. Eine einzige Regel ist zu beachten: „immer VORWÄRTS gehen“.

  • in einem Irrgarten wird man in die Irre geführt, ein Weg mit Hindernissen und Sackgassen. Im schlechtesten Fall findet man nicht mehr zum Ausgang zurück.

 

Das Labyrinth ist eine Einladung, diesen Weg auf je eigene Art und Weise zu begehen um seine Wirkkraft erfahren und erleben zu können. 

Anna, Cornelia, Zita

Eröffnungsrede

Zita Küng

Anspache Stadträtin

Simone Brander

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Fotos: Sabine Rock

"Jeder Schritt von Anfang zu Anfang

sei eine Freude 

im Leben und eine Begegnung

mit dem Andern

mit dem Unbekannten"

Agnes (13.11.23)

"In der Gegenwärtigkeit von Ort, Raum und Zeit danke ich dem Labyrinth als uraltes Symbol / Zeichen für Orientierung, Wegweiser und Begleitung!

Eine Wiege der kosmischen Kräfte von Sonne und Mond.

Im aktiven Wechsel von ein- und ausatmen.

Im Aufnehmen und Abgeben entsteht ein Klima für kulturelles Reifen im Gleichgewicht und Ausrichtung mit allen Kräften der Erde."

Anna  (Eröffnung 21.3.23)

 

"uralt

immer neu

Arbeitsplatz, Erholung, LehrBlätz

für Menschliches, Symbolisches, Unergründliches

geheimnisvoll"

Cornelia  (Eröffnung 21.3.2023)

Einladung

Uns ist es wichtig, dass Alle Menschen, öffentlich oder privat, eine persönliche Einführung von uns zum neu erstellten STEIN-Labyrinth auf dem Grossmünster Platz und zur Entstehung dieser Geschichte der Frauen von Zürich erhalten können.

Ansprechpartnerinnen STEINLABYRINTH ZÜRICH sind:

 

Anna Leiser     079 723 84 65   

anna.leiser@bluewin.ch

Cornelia Weber    079 575 96 31  

info@corneliaweber.ch 

Zita Küng    078 716 40 48  

kueng@equality-consulting.ch     

 

Wir vom Verein Steinlabyrinth riskierten die Vorfinanzierung. 

Es war uns ein dringendes Herzensanliegen, dass diese Steine, in dieser Form und diesem aussagekräftigen, ästhetischen und uralten Symbol sichtbar werden; sozusagen ein Denkmal, welches an die unbekannten Frauen des Alltags und ebenso an die bekannten Frauennamen erinnert. 

Wir freuen uns über jede Spende!

ZKB IBAN CH17 0070 0114 8082 7400 9

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