Labyrinthplatz Zürich  2010

Wir feiern das Fest zum Lebensanfang am 16. Mai 2010; als um 16.30 Uhr ein kleiner Regen beginnt, finden wir uns im Unterstand neben dem Labyrinth zusammen. Gemeinsam mit den Clowns Pink-Lolli-Pop begrüssen wir alle kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher. Weil der Regen wirklich nur als Begrüssungsguss gekommen ist, begehen alle traditionsgemäss das Gartenlabyrinth. Am Eingang werden sie für den Weg vorbereitet und mit feinen Federn "abgestaubt" von Pink-Lolli-Pop. Wiederum gehen Grosseltern und Wegbereitende voran; so möchten wir im Lebensbild Labyrinth darstellen, wer die Vor-Gängerinnen und Vor-Gänger der Neugeborenen sind. Anschliessend schreiten die Eltern mit den Neugeborenen Kindlein durch den Garten und hinter oder zwischen ihnen kommen die Geschwister, Onkel, Tanten und alle Weg-Begleitenden.

   

 

   

In der Mitte wird der Name von jedem Kindlein genannt, Pink schreibt ihn auf  Fähnlein, welche Katherina sorgfältig und wundervoll genäht hat und jedes Neugeborene bekommt einen Klang von Regula überbracht. Im grossen "Weltenorchester" sind alle Töne und Klänge von Bedeutung; auch jede Pause, jedes Schweigen zählt. Es geht darum, dass alle dabei sind...

... dass jede Person ihre Aufmerksamkeit schenkt; ... dass jede Person sie erhält.

   

          

Das Lachen und Staunen der Neugeborenen und von allen, die dabei sind, klingt nach ins Labyrinth und in die Welt.                                                                                        Die Kinder erhalten noch von Pop überreicht ein Breili-Beutelchen, damit sie gut genährt in die Welt gehen können und ein Säcklein mit Labyrinthsamen.

                                                  

 

           

 

                                            

Als Regula etwas vom Lebenstanz erwähnt, springt Pink auf und erklärt, dass sie für's Leben gerne tanze. Auch Lolli kommt dabei ins Schwärmen und sie legen los. Pop macht die Musik dazu.

                                       

.... und offensichtlich beschwingt dies auch andere... 

                                  

Am Schluss dürfen alle Anwesenden ihre Wünsche formulieren und auf ein Fähnchen schreiben; diese werden dann aufgehängt an den Bogen im Labyrinth.                         Der Wind trägt die Namen der Neugeborenen und die Wünsche in die Welt hinaus.           

Als aber die Clowns hören, dass sich alle etwas wünschen dürfen, sind sie auch dabei. "Ich wünsche mir, dass die Erwachsenen mehr so werden wie die Kinder. Ich wünsche mir, dass sie sich mehr schöne Dinge wünschen und auch an ihre Wünsche glauben.    Ich wünsche mir ein Glace. Ich wünsche mir... "

                                   In grossen Seifenblasen, gefüllt mit schillernden Wünschen, senden sie ihre Botschaften hinaus.

   

 

 

Fotos: Fiona Rachdi

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Am 28. April 2010 reist eine Huttwiler Konfirmandenklasse nach Zürich.                     Sie beginnt ihre ReiseZeit im Labyrinth.

   

    

Während sich die jungen Menschen beim Gehen auf dem Labyrinthweg Gedanken zum Leben formulieren, schlüpfen an den Stengeln der Teichlilien dutzende Libellen. Ganz zerknittert sind ihre Flügel noch; aber nach einer Weile, entfalten sie sich und an der Sonne getrocknet werden sie zu den wundervollen "Schillerpergamenten" mit denen sich die kleinen Flugdrachen in die Lüfte erheben. 

    

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                                                              Am 25. April treffen sich singfreudige Männer und Frauen zum offenen Singen mit Susanna Torri und der Gruppe vom Labyrinth-Rundgesang. Alte und neue Lieder aus verschiedenen Kulturen und Zeiten werden neu in die Welt gesungen und geklungen.                              Nächster Singsonntag ist am 25. Juli 2010 16.30 Uhr.   

       

                                               

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Am 17. April 2010 treffen sich auf Einladung von Bioterra und dem Labyrinthplatz Zürich wiederum viele pflanzeninteressierte Menschen, um Pflanzen, Setzlinge, Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

         

Manches Wissen und Erleben aus dem Garten und mit der Natur findet hier neue Köpfe und Herzen.                                                                            

                                               

                 

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      Am 15. April 2010 leuchtet das Labyrinth bereits in wundervollen Farben und bereitet sich auf die Pflanzentauschbörse vor. Der lange Winter hat die Kräfte im Boden gehalten, so dass sie nun mit voller Energie hervorspriessen.

       Rosa Pfirsichblüten locken die Bienen zum Nektarschmaus.

        

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Am Donnerstag 1. April 2010 eröffnet  La Lupa das Labyrinthjahr. Im Beisein der vielen Labyrinthfeundinnen und Freunden erklingt das Frühlingslied im ganzen Zeughaushof und weckt die Blumen- und Pflanzenwesen. Auch die Amseln inspirieren sich an Lupa's Melodien und helfen kräftig mit. Aus den Himmelsrichtungen hören alle die Antworten formuliert  und vorgetragen von den Labyrinthfrauen. 

 

                                                                     

                                     

                                                                        

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Geschenkte Zeit  -  Zeit schenken

Im Labyrinthgarten blüht es schon überall und Aronstab und Bärlauchblätter schauen aus der Erde. Die Spatzen und Amseln "baden"am Teichrand während die Kohl- und Blaumeisen auf den Fliederzweigen turnen.

Das Labyrinth lädt mit seinem Zauber ein, eine Zeit hier zu sein, zu lauschen, zu verweilen und die wundervolle Sonne zu geniessen.

 

 

Bild: Edith Meyer

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Gartenzauber, das ganze Jahr

Gemeinsam im Garten arbeiten; dabei reden, diskutieren, philosophieren und immer wieder lachen und singen...   dies ist ein Teil der Kraft, die im Labyrinth alles zum blühen und wachsen bringt...

...und natürlich auch tränken, hegen und pflegen.

...und immer wieder jäten, zurückschneiden, umpflanzen.

 

 

Auch finden wir staunend immer wieder neue Phänomene.

 

 

Es winkt allen wagemutigen eine Reihe wundervoller Stunden, Tage, Begegnungen und Inspirationen....und eine lachende Gärtnerin mit ...

 

 

 

 

... und ohne Hut.

 

 

 

Auch viele Fragen und Antworten   tauchen auf - zwischen den Pflanzen- - auf dem Weg - bei den Menschen.

Im Garten erleben wir immer wieder die Kraft und den Zauber der Vielfalt von Formen, Farben und Tönen.

         

 

Die gelbe Clematis "Golden Tiara" trägt im August alle Lebensstadien: Blatt, Stängel, Knospe, Blüte, grün-weisse "Beuselifrucht", trockene "Beuselihaare"....

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob wir stehen oder knien, ob wir gehen oder sitzen, ob wir reden oder schweigen...

alles ist im Fluss des Lebens eingebetet.                    

Jede Haltung hat ihre Kraft.

 

 Planungstreffen für das Feuerlabyrinth.

Da La Lupa im Dunkeln singen wird und gehend tanzen wird, muss alles zuvor gut angeschaut und besprochen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Am 13. Oktober, dem Internationalen

Labyrinthtag, werden weltweit auf den Labyrinthplätzen Feste gefeiert. So wollen wir die Verbindung miteinander in Gedanken und in den Herzen leben. Wir feiern das Feuerlabyrinth. Diesmal sind es junge Frauen, die ihre Gedanken und Wünsche aussprechen  und dann gemeinsam mit den Labyrinthfrauen die Fackeln und das Feuer entzünden. La Lupa's Stimme erklingt im ganzen Zeughaushof, wenn sie das feurige Lied anstimmt.

 

 

 

 

 

 

Fotos : Regula Farner